Wir engagieren uns!

... mit dem Hamburger Ausbil- dungspreis, damit Berufswahl und Ausbildung zur selbstbestimmten Lebensweggestaltung werden...

Wir engagieren uns!

... für Achtsamkeit und Mitgefühl in Schule und Gesellschaft.

Wir engagieren uns!

... mittels Stipendien damit junge Menschen ihr volles Potential entwickeln können.

Wir engagieren uns!

...mittels Kursangeboten, die Ein- blicke in eigene Kapazitäten, sowie in Berufsfelder bieten.

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Konzept

Schüler und Schülerinnen der 9ten Klassen in ausgewählten Schulen in Hamburg werden motiviert, sich mit dem Thema Berufswahl und Ausbildung eingehend zu beschäftigen, durch die Ausschreibung des HAMBURGER AUSBILDUNGSPREISES, der jährlich vergeben wird. Die Teilnehmer/innen beschäftigen sich auch mit den Werten, die unsere Gesellschaft ausmachen. Grundrechte, Freiheitsrechte, Verantwortung als prägende gemeinsame Werte in unserer Stadt.

Die TeilnehmerInnen befassen sich mit ihren Stärken und Schwächen und stellen ihren Berufswunsch umfassend dar. Alle ausbildungsbegründeten Berufe, ob akademisch oder nicht, sozial orientiert oder nicht, werden gleichwertig beurteilt.
Der Teilnahmebogen ist in 4 Teile gegliedert:

Der 1. Abschnitt verfolgt eine grundlegende Beschäftigung mit den Werten und Rechten in unserer Gesellschaft. Was bedeuten sie? Wie stehe ich dazu?

Im 2. Abschnitt geht es zunächst um die eigenen Kapazitäten und Wünsche. Was kann ich schon? Was möchte ich lernen? Was würde ich beruflich tun, wenn Alles möglich wäre? Infolge sollen Inhalte und Aufgaben dieses gewählten Berufes näher dargestellt und erläutert werden warum sich der/die Teilnehmer/in dafür für geeignet hält, sowie welche persönlichen Kapazitäten sie/er sich noch aneignen muss.

Im 3. Abschnitt soll der Ausbildungsweg in allen Facetten und Optionen detailliert dargestellt werden, mit Nennung von Studien- bzw. Ausbildungsplatz-Anbietern, Kosten, Dauer, Finanzierungsmöglichkeiten und ggf. Auslandsaufenthalten.

Im 4. Abschnitt soll schließlich ausgeführt werden, inwiefern der/die Teilnehmer/in einen positiven Einfluss auf ihr/sein berufliches Umfeld nimmt. Hier geht es um die Verantwortung des Einzelnen in der Gestaltung einer sozialen, bewussten Gesellschaft durch entsprechendes Agieren im direkten Wirkungskreis und die Widerspiegelung von humanistischen Werten im eigenen Handeln.

Heute kann die soziale Arbeit in einem Verein sein, Betreuung von Jüngeren beim Sport oder in der Familie oder eine andere Form sozialen Engagements. In der Zukunftsvorstellung der jungen Menschen von sich selbst kann das ebenso ein Investmentbanker sein, der sich auf „grüne“ Portfolios spezialisiert, ein Logistiker, der für CO2 Ausgleich sorgt, ein Reiseunternehmen, das Entwicklungschancen für lokale Kräfte bietet, ein Forscher, der ein Medikament entwickelt und auf soziale Vertriebsstrukturen setzt, eine Lehrerin, die ein besonderes Augenmerk auf die sozialen Kompetenzen ihrer Schüler/innen legt, ein Kaufmann, der Fairtrade betreibt oder von seinem Profit einen Teil an das Umfeld zurück gibt, das ihm sein Geschäft ermöglicht, wie ein sozialer Beruf.

Preisverleihung

Die Schüler/innen der 9. Klassen werden zu Beginn des Jahres zur Teilnahme eingeladen, der Einsendeschluss ist der 30. April. Die unabhängige Jury sichtet alle Teilnahmebögen und bewertet diese nach einem Punktesystem. Die Teilnehmer/innen, die in die engere Auswahl kommen, werden eingeladen, sich der unabhängigen Jury persönlich vorzustellen.

Vor den Sommerferien findet die Preisverleihung im Rahmen einer festlichen Veranstaltung statt.
Preisgelder von insgesamt EUR 15.000,– werden ausgeschüttet.*

  • 1. Preis – EUR 5.000,–
  • 2. Preis – EUR 4.000,–
  • 3. Preis – EUR 3.000,–
  • 4. Preis – EUR 2.000,–
  • 5. Preis – EUR 1.000,–

* Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Von der Teilnahme ausgeschlossen sind Jugendliche, deren Profil nicht innerhalb der Parameter der Satzung der Hemshorn Stiftung liegt und Familienangehörige der Hemshorns sowie aller Jurymitglieder.

Die Preisgelder werden für die Gewinner/innen bei der Partnerbank angelegt und dürfen ausschließlich zu Ausbildung und Bildung fördernden Maßnahmen während oder nach dem Abschluss der Schulausbildung verwendet werden.  Die Gewinner/innen müssen dem Vorstand der Hemshorn Stiftung einen Plan einreichen für die Verwendung des Geldes. Es können ggf. zunächst auch Teilbeträge verwandt werden, und das Restguthaben wird weiter angelegt. Ein Guthaben verfällt nicht. Die Gewinner/innen sind angehalten, später Berichte über die Verwendung der Gelder und ihren Ausbildungs/Lebensweg der Stiftung zur Verfügung zu stellen als Inspiration für nachfolgende Teilnehmer/innen. Auf den jährlichen Preisverleihungen werden diese dann vorgestellt, wenn möglich auch persönlich. Die Gewinner erhalten neben den Geldpreisen auch begleitende Unterstützung durch die Hemshorn Stiftung bis zum Schulabschluss und ggf. darüber hinaus. Es wird Unterstützung bei der Suche nach einem Ausbildungs- oder Praktikumsplatz, einem Stipendium oder Auslandsjahr angeboten, ebenso wie halbjährliche Entwicklungsgespräche.

Auswahlkriterien

Die Ausschreibung richtet sich an Schüler/innen der 9ten Klassen an ausgewählten Hamburger Schulen. Das Preisgeld soll satzungsgemäß Jugendlichen Bildungschancen ermöglichen. Teilnahmeberechtigt sind alle Schüler, welche die Förderrichtlinien der Hemshorn Stiftung erfüllen.

Die Auswahl der Gewinner/innen soll nach den folgenden Kriterien erfolgen:

Sinnhaftigkeit der Ausführungen

Es ist zu erkennen, dass sich eingehend, ernsthaft und weiterführend mit den Fragestellungen beschäftigt wurde. Klare Sätze, schlüssige Gedankengänge, korrekte Ausführungen und ordentliche Darstellung spiegeln dies wider.

Vollständigkeit

Der Antrag ist sorgfältig und komplett ausgefüllt worden, Ausbildungswege wurden umfassend und korrekt dargestellt, Angaben sind überprüfbar (Verweise auf Quellen und Weblinks).

Mehrwert für die Gesellschaft

Die angestrebten Ziele und die Umsetzungsart des gewünschten Berufes sind realistisch und hätten einen nachhaltigen, positiven Effekt für die Gesellschaft. Eine sozial verantwortungsbewusste Haltung ist klar zu erkennen.

Hier geht es ausdrücklich nicht darum, bevorzugt Ausbildungen zu sozialen Berufen zu fördern, sondern soziale Verantwortung in jeden Berufszweig zu integrieren.
Übereinstimmung mit den Werten unseres Staates und Rechtssystems. Die Grundrechte sind zumindest im Grundsatz bekannt , werden anerkannt, geschätzt und gelebt.

Die Ausführungen lassen das Bestreben nach einem selbstverantwortlichem Leben und der Annahme von Rechten und Pflichten; ebenso wie der Maxime “ Liebe Deinen Nächsten wie Dich selbst“ erkennen.

www.hamburgerausbildungspreis.de