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Drachen im Herzen

Drachen im Herzen oder love-china.com

 

Musik – Performance von/und für Jugendliche und Kinder

Aufführung auf Kampnagel, k6

Das Projekt

PICT0205Hamburger Schüler führen ein Musik-Theater-Stück auf, das zu großen Teilen in Chinesisch stattfinden wird.

Wir wollen mit diesem Projekt Kindern und Jugendlichen die Möglichkeit eröffnen, durch gemeinsames Erarbeiten einer großen Aufführung ihren Lern- und Erfahrungshorizont zu erweitern. Der Fokus liegt hierbei auf der Zusammenarbeit von hoch- und normal begabten Kindern und Jugendlichen aus allen sozialen Schichten.

Hochbegabte haben eine andere Lern- und Denkstruktur als normal Begabte, was häufig zu Spannungen und sozialen Schwierigkeiten führt. Die Hochbegabten werden oft als Streber und Außenseiter empfunden – sie selbst nehmen ihre „normalen“ Mitschüler häufig als zu langsam, den Unterricht bremsend wahr. Dadurch geraten Hochbegabte oft in eine isolierte Stellung unter den Mitschülern. Diese kann bis zur Schulverweigerung führen und psychische und körperliche Krankheiten mit sich bringen.

Dieses Projekt soll helfen, die verschiedenen Begabungsgruppen zusammenzuführen, ihnen Verantwortungsgefühl und Sinn für solidarisches Verhalten nahe bringen, unabhängig vom Lernprogramm und den Lernzielen im täglichen Unterricht. Denn im späteren Berufsleben müssen sie auch – unabhängig von Talenten und Begabungen – miteinander kommunizieren und möglichst viel Erfahrung im zwischenmenschlichen Bereich entwickelt haben.

Die Schüler lernen bei der Vorbereitung Grundelemente der Chinesischen Sprache, was zu längerfristigem Interesse daran führen soll. Sie ist aufgrund ihrer bildhaften Struktur besonders geeignet, beide Hirnhälften zu aktivieren: Sowohl die analytische als auch die kreative Seite. Außerdem werden die chinesische Sprache und das Land China als Wirtschaftspartner bereits in der nahen Zukunft sehr an Bedeutung gewinnen.

Die Kinder und Jugendlichen werden eine Tanz-Performance erlernen, die bei ihnen Lust auf Musik, Spaß an Bewegung, Interesse an einer fremden Kultur ( China ) und deren Sprache wecken soll. Dies geschieht in Korrespondenz mit dem Wertesystem ihres eigenen westlichen Kulturkreises. Sie machen eine Gemeinsamkeitserfahrung, erleben sich als Teil eines Großen Ganzen. Sie erleben, wie körperliche Übungen ( Tanz, Choreografie, Tai Chi ) in Verbindung mit Musik eine Erweiterung der eigenen Erlebniswelt bedeuten kann. Sie erfahren, wie das Auftreten vor Publikum ihr Selbstwertgefühl stärkt, das „Dranbleiben“ an einem Projekt über einige Monate die Selbstachtung steigert.

Sie lernen Kompositionen und Bewegungsformen aus verschiedenen Kulturkreisen und –epochen kennen, machen eine wertvolle Gruppenerfahrung ( quer durch verschiedene Altersgruppen ), begegnen dem darstellenden Theaterspiel und stellen sich einer großen Herausforderung.

Die Grundstruktur der Performance wird von einem Dramaturgen entwickelt. Die Schüler werden dann Teile der Inszenierung selbst erarbeiten, hierbei ihre eigene Kreativität und Neugier einsetzen können. Sie werden u.A. die Entwicklung der musikalischen Begleitung überwiegend selbst gestalten, in den Entstehungsprozess der choreografierten Bewegungsabläufe mit einbezogen, an der Entwicklung und Entstehung des Bühnenbildes mitarbeiten. Ihre Beteiligung wird hierbei von Fachleuten begleitet und unterstützt werden. Die Eigeninitiative der teilnehmen Schüler soll so hoch wie möglich sein und wird größtmögliche Unterstützung finden.

Das Projekt soll medial begleitet werden, ( von den Schülern selbst ), so dass die Dokumentation und Evaluation für die teilnehmenden Schüler, aber auch für viele andere einen eigenen Wert, auch für spätere Jahrgänge, darstellt. Es ist geplant, ähnliche Projekte in den folgenden Jahren zu wiederholen. Die Aufführung wird auf Kampnagel ( Halle k6 ), Hamburg stattfinden.

Die Erfahrungen mit dem Projekt „Rhythm Is It“ ( Sir Simon Rattle, die Berliner Philharmoniker und der Choreograph Royston Maldoom führten mit Jugendlichen aus sozial schwachen Gebieten „Le Sacre du Printemps“ auf ) zeigen, welche positiven Auswirkungen eine große Gemeinschaftsarbeit mit künstlerischen Elementen auf Kinder und Jugendliche haben kann.

Dramaturgischer und didaktischer Hintergrund:

Inhalt des Stückes ist eine Liebesgeschichte in Shanghai, die zwischen virtuellen und realen Welten oszilliert.

Sie reflektiert hierbei die derzeitige Dynamik der chinesischen Jugendkultur im Spannungsfeld zwischen Tradition und Moderne und den Rückzug aus dem Kollektiv in individuelle, zuweilen stark autistische Räume virtueller Kontaktwelten.

Die Chatroom-Dialogszenen zwischen den Protagonisten werden durch choreographisch aufgelöste Bewegungen der elektronischen Sprach-Datenträgern begleitet, dargestellt von Kindern, die dem Stück eine zusätzliche spielerisch-ästhetische Ebene verleihen.

Elemente

  • Klassische und moderne deutsche und chinesische Musik
  • Tai Chi
  • Chinesische Oper
  • Bits und Bites
  • Dialoge überwiegend auf Chinesisch, per Übertitelanlage
  • Sprachliche Auseinandersetzung mit den Bildzeichen der chinesischen Sprache
  • Choreographierte Szenen (Bewegungschoreographie) im Wechsel mit formal geführten Dialogen

Die „Bits“- Kinder als Daten- wie auch Sprachträger sollen die chinesische Sprache rein lautlich-chorisch wiedergeben,
semantische Ebenen werden über die Bewegungen zur Sprache gebracht.

Außenschauplätze sollen stilisiert und z.T. mit Projektionen versinnbildlicht werden.

Darsteller

100 Jungen und Mädchen von der 1. bis zur 12. Klasse, d.h. von 5 bis 19 Jahren.

Die kleineren Kinder werden altersgerecht mit einbezogen werden, d.h. kürzere Proben- und Vorbereitungszeiten haben und auch ihren Fähigkeiten entsprechend kleinere und einfachere Passagen innerhalb des Stückes übernehmen.

Logistik

Proben und Sprachunterricht finden zunächst in den Räumen der Brecht-Schule statt.

Dafür wird mehrmals wöchentlich nachmittags Unterrichtszeit eingeplant.

Endproben auf Kampnagel, k6

Zeitplanung

seit Januar 2007 Körperarbeit

Choreografie
Proben
Sprachunterricht chinesisch
25. Mai 2007 Aufführung

Finanzierung

Die Finanzierung erfolgt überwiegend durch Sponsoren, Kulturinstitute, Behörden, private Förderer.

Die Hemshorn-Stiftung übernimmt einen Eigenanteil von 20.000€.

Beistellungen erfolgen durch die Brecht-Schule.

Initiatoren

Folie5Die Hemshorn-Stiftung und die Brecht-Schule Hamburg.

Die Hemshorn-Stiftung ( gemeinnützig ) fördert bundesweit bedürftige Kinder und Jugendliche, die nachweislich hochbegabt sind und aus sozial schwachen Familien kommen. Dies geschieht in Form von Schulstipendien für qualifizierte Schulen, die auf die besonderen Probleme von Hochbegabten eingestellt sind.

Mit dem Projekt „Drachen im Herzen“ wollen wir die kreative Arbeit mit einer breiteren Schicht von Jugendlichen ( hoch- und normalbegabte ) initiieren und ihnen neue Denkansätze anbieten. Kinder und Jugendliche werden in ihrer Schulzeit überwiegend durch geistige Arbeit gefordert. Körperlicher und musischer Ausgleich sowie soziale Kompetenz kommen häufig zu kurz. Vor Allem Hochbegabte leiden – durch ihre besonderen Denkstrukturen – oft unter sozialer Isolation.

Bei dem Projekt „Drachen im Herzen“ liegt der Focus auf der Zusammenarbeit von hoch- und normal begabten Kindern, die ja auch im späteren Leben miteinander leben und arbeiten werden. Die Brecht-Schule hat besonders ausgebildete Lehrer für die Schwierigkeiten von Hochbegabten. Sie unterrichten sie in speziellen Hochbegabten-Klassen, aber auch in gemischten Klassenverbänden. Dies geschieht in der Gymnasialstufe und seit Sommer 2005 auch in der Grundschule.

Gemeinnützigkeit

Es handelt sich um ein gemeinnütziges Projekt, aus dem keine Gewinne erwirtschaftet werden. Bei der Aufführung werden keine Eintrittsgelder erhoben. Wir werden jedoch zu Spenden aufrufen, mit denen weiteren Kindern aus sozial schwachen Familien Schulstipendien ermöglicht werden sollen.

Öffentlichkeitsarbeit

Wir planen eine umfangreiche Medienbegleitung, sowohl in Hamburger als auch überregionalen Printmedien und Fernsehsendern. Selbstverständlich werden unterstützende Organisationen und Sponsoren in das PR-Konzept eingebunden.

Es ist davon auszugehen, dass dieses Projekt auf Grund seiner Originalität und des attraktiven Aufführungsortes auf großes Medienecho treffen wird.

Leitung, Organisation und PR:

Iha von der Schulenburg

  • Ich arbeite als freie Journalistin / Moderatorin / Organisatorin.
  • Seit 1992 habe ich verschiedene Fernsehsendungen moderiert, redaktionell betreut und produziert. (u.a. Süddeutsche TV, Reisesendungen und Kulturmagazine) und Veranstaltungen moderiert.
  • Seit 2004 betreue ich ehrenamtlich die Hemshorn-Stiftung in Form von Pressearbeit – Vorträgen – Organisation und Moderation von Veranstaltungen – Acquisition von Spenden und Sponsoren –- Koordination von Patenschaften – Betreuung von geförderten Kindern und Jugendlichen.

Künstlerische Leitung/Regie:

Wolfgang Barth

  • seit 1989 als Regisseur tätig, vorwiegend Musiktheater, aber auch Schauspiel.

Feste Stationen dabei in Freiburg, Heidelberg und Nordhausen als Spielleiter bzw. Operndirektor. Gastregien in Berlin, Lübeck, Halle, Augsburg, Gießen, Lüneburg London, Siena, Biel …

seit 1995 auch lehrend als Schauspiellehrer und Theaterpädagoge, u.a. künstler. Leitung der Stella-Academy 2002/2003